
nMEP Wien 2017
January 26, 2017-January 29, 2017
Letter from the presidents
Honorable Delegates, Distinguished fellow Presidents,
Venerable Committee Chairs and Student Media Officers,
It is our pleasure to welcome you to the 16th session of the national Model European Parliament in Vienna!
If it is true that a capital is the heart and soul of a state, what could be a better place for the Austrian youth to come together than Vienna? Host to the United Nations and often referred to as “City of Music”, the Austrian capital carries the cultural essence not only of an entire nation, but also of the European spirit.
Year after year dedicated, intelligent and hard-working delegates from all corners of the country come together to address Austria’s most important political issues. This time, it is you who have been chosen to represent your federal provinces.
To all first-time participants, we encourage you not to be afraid to use your voice. Engage in fruitful debates, be open to new ideas and aim to learn as much as possible from each other. The Opening Ceremony will be held in the House of the European Union, the Committee Meetings of this year’s session will take place in the Theresianische Akademie Wien, while the General Assembly will be held in the Old Town Hall. High rank Austrian EU representatives and EU representatives from Austria as well as former diplomats will brief you on the past, the present and future of the European Union and Austria’s role in its midst.
Although it is important that you take your role seriously, don’t forget to also enjoy your time in Vienna as much as possible. A series of events, such as team building or the famous “cultural evening” will allow you to make great friends for life.
Especially this year a considerable number of countries have experienced a shift back towards nationalism rather than internationalism. The presidential elections in Austria and the upcoming one in France also reveal the dissatisfaction of a growing part of the population. Europe is not alone in facing this challenge seeing the results of the recent presidential election in the United States.
However, those developments should not discourage us, but should be the incentive to get involved now more than ever! The EU needs you – an interested, engaged and active future generation with the willingness to do what it takes to ensure cooperation both with its member-states and the rest of the world.
There are numerous problems we need to tackle, going from unemployment on to the refugee crisis and probably the most crucial one – climate change.
If you haven’t been informed already, you will soon find out which committee you will be representing and we kindly ask you to conduct thorough research beforehand to be able to participate fully in the committee meetings and your task of writing a resolution.
We are really looking forward to meeting you all in January and don’t forget – this is your chance to make your voice heard, but also to listen to those of others.
Your Presidents,
| Emma Heiling | (Theresianische Akademie Wien) |
| Ioana-Laura Crisan | (Theresianische Akademie Wien) |
| Max Emil Heintschel | (BG Klosterneuburg) |
| Maximilian Knasar | (Graz-IBS) |
| Attila Kaplan | (Theresianische Akademie Wien) |
| Emil Nusser | (Theresianische Akademie Wien) |

Welcome Note LH Drexler

MdEP Prof. Eugen Freund
Welcome Note from MdEP Prof. Eugen Freund
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Model European Parliaments.
Es ist mir eine große Ehre Euch an dieser Stelle meine herzlichen Grüße zu übermitteln. Als Abgeordneter des Europäischen Parlaments begrüße ich es außerordentlich wenn Jugendliche über die Beschäftigung mit praktischer Europäischer Politik miteinander in Austausch treten. Das Model European Parliament bietet seit 1994 eine solche Gelegenheit und daher möchte ich Euch an dieser Stelle eine intensive und spannende Zeit wünschen.
Ein demokratischer Prozess beinhaltet in der Regel einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichsten Interessen. Im Alltag ist es selten ersichtlich, was es benötigt, um einen für alle Seiten zufriedenstellenden Kompromiss, der aber auch die Interessen der jeweiligen eigenen politischen Familie widerspiegelt, zu erreichen. Das Model European Parliament ist eine Möglichkeit zu erfahren wieviel legislative Arbeit tatsächlich in einem einzelnen Gesetzesakt der Europäischen Union steckt, wie die Arbeit von Ausschüssen des Europäischen Parlaments funktioniert und an welchem Zeitpunkt ein Gesetzesvorschlag dann ins allgemeine Plenum kommt.
Als Mitglied des Außenpolitischen-, Industrie- und Energie-Ausschusses des Europäischen Parlaments ist einem die Einzigartigkeit der Europäischen Union besonders bewusst. So ist es der Europäischen Union zu verdanken, dass wir in Europa seit mehr als 50 Jahren keinen Krieg mehr erleben mussten und, dass wir mittlerweile die bedeutendste Handelsmacht der Welt sind. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass man sich auskennt mit der Europäischen Union, dass man sich beschäftigt mit dem was in Brüssel, Luxemburg und Straßburg passiert. Damit man wenn es heißt: „Das haben die in Brüssel entschieden“ entgegnen kann, „Nein das haben wir mit unserer Stimme bei der Europawahl gemeinsam entschieden“.
Ihr seid die neue Generation Europäerinnen und Europäer, ihr werdet das Projekt Europäische Union in der Zukunft gestalten und an die Bedürfnisse eurer Generation entsprechend anpassen. Politik erfordert Aufmerksamkeit, doch wenn kluge Entscheidungen getroffen werden, kann sie auch Freude bereiten. In der nächsten Zeit wird Euch bewusster werden, dass am Ende des Tages Politik von Menschen gemacht wird.
Für das diesjährige Model European Parliament wünsche ich Euch alles Gute und viel Freude.
Herzlichst, Euer
Eugen Freund

MdEP Dr. Paul Rübig
Welcome Note from MdEP Dr. Paul Rübig
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 16. Model European Parliaments!
Als Abgeordneter des Europäischen Parlaments freue ich mich sehr über jede Initiative, die jungen Menschen an demokratische Prozesse und Entscheidungsfindungen heranführt und die damit verbundenen Institutionen wie das Europäische Parlament näher bringt.
Demokratie braucht immer Menschen, die diese auch leben und die sich dafür engagieren. Nicht nur in Jahren der Wahl, sondern immer. Die Zukunft Europas liegt in den Händen der Jungen, dies ist eine große Verantwortung. Umso erfreulicher, dass es so viele junge Menschen gibt, die sich aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft beteiligen.
Als einzige von den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union direkt gewählte Institution hat das Europäische Parlament einen sehr hohen Stellenwert.
Die Interessen von über 500 Millionen Menschen aus 28 Staaten müssen zusammengeführt werden. Weltweite Ereignisse, die man selber nicht beeinflussen kann, stellen die Politik Tag für Tag vor neue Herausforderungen. Diese globalen Herausforderungen sind nur mehr gemeinsam zu bewältigen. Das wisst ihr und daher habt ihr euch zusammengefunden um aktiv etwas zu unternehmen.
Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern kommen zusammen, um zu diskutieren und Lösungen für Herausforderungen zu besprechen.
Ich gratuliere MEP Austria für diese großartige Initiative und ihr Engagement!
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und viel Erfolg!
Euer

Paul Rübig

Mag. Georg Pfeifer
Grußwort des Leiters des Europäischen Parlamentsbüros in Wien, Mag. Georg Pfeifer
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Modell EP!
Es ist Halbzeit im Europäischen Parlament, Halbzeit der Legislaturperiode 2014-2019. Die Plenarsitzung im Jänner 2017 war daher traditionell der Neuwahl des Präsidiums gewidmet, welchem neben dem Präsidenten und den 14 VizepräsidentInnen auch die fünf QuästorInnen angehören. Der neue Präsident des Europäischen Parlaments heißt Antonio TAJANI, er folgt auf Martin SCHULZ, der nach zwei Perioden und fünf Jahren in die deutsche Innenpolitik wechseln will.
Die Begleitmusik zur Wahl des neuen Präsidenten auf der Grundlage veränderter Allianzen hat viel medialen Niederschlag gefunden. Wichtiger ist allerdings die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, denen sich die Europäische Union in den kommenden Jahren bis zu den Europaparlamentswahlen 2019 stellen wird müssen. Martin Schulz hat es geschafft, dem Europäischen Parlament nach den Jahren der Bewältigung der Finanz- und Staatsschuldenkrise, die allzu oft ohne Beteiligung des Europaparlaments von statten ging, wieder den Einfluss und die Mitbeteiligung zurückzugeben, die diese Institution legitimer Weise beanspruchen kann.
Nunmehr gilt es, Antworten auf die wichtigsten Themen zu geben, die die nächsten Jahre prägen werden: Die Migrationsfrage wird aktueller denn je bleiben, viele Gesetzgebungsvorhaben sind entweder noch zu beschließen oder adäquat umzusetzen, obwohl schon einige Maßnahmen auf den Weg gebracht wurden. Und beim Austritt Großbritanniens gilt es, einen Kompromiss zu finden, der die wirtschaftlichen und politischen Bande zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU erhält, gleichzeitig aber den Zusammenhalt der Union sicherstellt.
Das Model European Parliament (MEP) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, genau auf diese Fragen Antworten zu geben und dabei viel über die Entscheidungsprozesse im Europäischen Parlament und allgemein auf europäischer Ebene zu lernen. Ich freue mich daher, dass Sie auch dieses Jahr wieder Gast im Haus der Europäischen Union sind und wünsche gutes Gelingen, kreative Ideen und vor allem viel Spaß dabei, Europa voranzubringen.
Georg Pfeifer,
Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich
Programme
Wien 26. – 29. 1. 2017
Do 26. Jän.
abends 20:00 Ankunft der Delegierten am Hbf. Wien – Unterbringung bei Gastfamilien
Fr 27. Jän.
ab 08:15 Eintreffen der Delegierten
09:00 – 09:30 Eröffnung im Haus der Europäischen Union
Europäisches Parlament
Informationsbüro für Österreich
Wipplingerstraße 35, A-1010 Wien
Tel: 01 516 17
Cornelia Mayer (Zither), Ode an die Freude, Ludwig van Beethoven: Glöcklein im Tale, Ignaz Carl Umlauf
Sprecher
Mag. Georg Pfeifer
Leiter des Informationsbüros des Europ. Parlaments
Dir. Mag. Andreas Schatzl
Direktor Theresianische Akademie Wien
Presidents of the National MEP Assembly
Ioana-Laura Crisan, Emma Heiling, Emil Nusser, Attila Kaplan (Theresianische Akademie Wien)
Maximilian Knasar (Graz IBS), Max Emil Heintschel (BG BRG Klosterneuburg)
Matthias Steiner B.A., Oxford University, Theresianum
Nat MEP President Vienna 2011
Mag. Gottfried Oehl
MEP Austria Coordinator
09:30 – 10:45 Diskussion/Impulsreferat:
Prof. Eugen Freund und Dr. Paul Rübig
Österreichische Abg. zum Europ. Parlament
EU : braucht es mehr Europa ?
11:00 – 11:45 Opening Ceremony: Vorstellen der Bundesländer Delegationen
11:45 – 12:15 Mittagessen Büffet
13:00 – 15:45 Komiteetreffen, anschließend Jause
Theresianische Akademie Wien
Favoritenstraße 15
Wien 1040, Tel.: +43 1 505 15 71
16:15 – 18:45 Teambuilding: Eislaufen Heumarkt
ab 20:00 Abendessen und cultural evening
Am Kahlenberg – CafeRestaurant
Am Kahlenberg 2-3
1190 Wien
ab 22:00 Gastfamilien
Sa 28. Jän.
08:00 – 09:45 Komiteetreffen
Theresianische Akademie Wien
Favoritenstraße 15
Wien 1040, Tel.: +43 1 505 15 71
10:30 – 12:15 Eröffnung im Scapinelli Saal (Theresianische Akademie Wien)
Begrüßung:
MR i.R. Dr. Stephan Nagler
Kurator Theresianische Akademie Wien
Presidents of the National MEP Assembly
Ioana-Laura Crisan, Emma Heiling, Emil Nusser, Attila Kaplan (Theresianische Akademie Wien)
Maximilian Knasar (Graz IBS), Max Emil Heintschel (BG BRG Klosterneuburg)
Theresianum Ensemble
Mozart, Anonymus
10:45 – 12:15 Impulsreferat und Diskussion
Botschafter i.R. Dr. Wolfgang Wolte
Botschafter der Republik Österreich i. R. (Brüssel, Peking)
Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
Europa: Österreich: eine Standortbestimmung
12:45 – 13:30 Mittagessen (Theresianische Akademie Wien)
14:00 – 16:45 Komiteetreffen
Theresianische Akademie Wien
Favoritenstraße 15
Wien 1040, Tel.: +43 1 505 15 71
17:15 – 17:45 Jause im Cafe Prückel, Stubenring 24, Wien 1010
17:45 – 18:35 Delegationsmeeting
18:30 – 19:45 Lobbying
20:15 – 22:15 Abendessen und Unterhaltung
Esterhazy Keller Stadt Heuriger
1010 Wien, Haarhof 1
Tel 01 5333482
Cornelia Mayer (Zither), Wiener Lied
ab 22:30 Gastfamilie
So 29. Jän.
ab 08:00 Eintreffen der Delegierten
Bezirksparlament Innere Stadt
Altes Rathaus
Wipplingerstraße, Wien 1010
08:30 – 9:00 Begrüßung
Mag. Mariana Kühnel
Bezirksrätin
in stellvertretung für
MMag. Markus Figl
Bezirksvorsteher der Inneren Stadt
9:00 – 13:00 Plenary Session
13:00 – 13:30 Closing Ceremony
Sprecher:
Presidents of the National MEP Assembly
Ioana-Laura Crisan, Emma Heiling, Emil Nusser, Attila Kaplan (Theresianische Akademie Wien)
Maximilian Knasar (Graz IBS), Max Emil Heintschel (BG BRG Klosterneuburg)
Mag. Gottfried Oehl
MEP Austria Coordinator
danach kleines Mittagsbüffet
Committees & Issues
1 Committee on Culture and Education (CULT)
With tensions between various religious groups, and current events highlighting violence and discrimination against certain religions, how can the EU foster the integration of religious groups in a diverse European society and promote interfaith dialogue?
2 Committee on Employment and Social Affairs (EMPL)
The question of growing unemployment among young people in the European Union:
Increasingly unemployment, especially amongst the younger generation, is becoming a serious problem within the European Union. Which measures can the EU take to stimulate the participation of young people in the labour market – or should fighting unemployment be considered a national responsibility?
3 Committee on Industry, Energy and Research (ITRE)
The question of energy production in the EU:
In what ways might the EU maintain global competitiveness while at the same time try to introduce policies to reduce green house gas emissions? How could the EU become a role-model for the rest of the world in the energy field?
4 Committee on Environment, Public Health and Food Safety (ENVI)
The question of juvenile health:
Should the EU play a role in protecting juveniles from alcohol and drug abuse, smoking and unhealthy eating habits? If so, how should EU regulation relate to national regulation in this field? How can the member states of the EU cooperate to safeguard the health of young people against mental stress, alcohol abuse, smoking and poor levels of nutrients? What role can schools and educational programmes play?