nMEP Tirol 2019

2026-05-20T00:00:00+02:00
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Letter from the presidents

Esteemed Committee Chairs, Honourable Delegates, and Student Media Officers,

It is our pleasure to welcome you to the 18th session of the national Model European Parliament in Tyrol!

2019 will be without a doubt a particularly divisive year for Europe. The upcoming European Parliament Elections are set to become a major turning point in an era of many challenges for the EU. From migration to climate change, from youth unemployment to digitization. We live in an ever more globalised, competitive world. At the same time, the utter chaos around the Brexit referendum has demonstrated that the EU might not be an irrevocable project. And while most of us take democracy for granted, it also seems under increasing threat, both in principle and practice. That is why this time it’s not enough to just hope for a better future: this time we all need to take responsibility for it.

And what a better place to start than taking part in a youth parliament in the beautiful Tyrol. A region, known not only for its ski slopes and breathtaking landscapes but also for a notorious amount of tourists and transit traffic. The latter two posing a rather difficult issue, seeing as they provide Tyrol and the EU both with enormous benefits and considerable problems. However, the province has more to offer than its stereotypes.

The regional economic profile is additionally shaped by knowledge-intensive business-related services, industrial companies, trades, education, and possibly most importantly: two forward-thinking, dynamic cities Innsbruck and Schwaz. Which coincidently will be the venue for our upcoming MEP session. Over four days the Akademisches Gymnasium Innsbruck, the Paulinum Schwaz, and their students will be happy to host you and show you what the mountains, we call home have to offer.

From snow to a world of crystals, from hearty food to even more snow, Tyrol has everything the heart desires. Just don’t forget your gloves and you will love it. On a slightly more serious note, we would like to remind all of you to bring your A game next January. At the MEP you will meet the brightest young minds from around the country and in order to ensure your success, it is vital that you arrive motivated and well prepared. This is a preciously rare opportunity to make your voice heard but also hear the voice of others. Stay open-minded, be willing to cooperate, step out of your comfort zone, and perhaps most importantly: enjoy your time.

We are certainly looking forward to meeting all of you in January,
Your Presidents,

Eva Werlberger, Rafael Ager and Julian Ennemoser

nMEP Tirol 2019 Presidency

Welcome Notes

Landeshauptmann Günther Platter

Landeshauptmann Günther Platter

Welcome Note from LHM Günther Platter

Sehr geehrte Jungparlamentarierinnen und Jungparlamentarier!

Die Europäische Union ist das bedeutendste Friedensprojekt der europäischen Geschichte – möglich wurde dies nur, weil alle Mitgliedsstaaten seit den Gründungstagen eines verbindet: die Demokratie und das gemeinsame Bekenntnis, dass jede Bürgerin und jeder Bürger das Recht auf freie Rede und politische Mitbestimmung hat. Auf diesem Fundament steht auch die europäische Union. Das Parlament ist das höchste Organ der Union, seine Delegierten die Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung und ihr Sprachrohr.

Sie, werte Jungparlamentarierinnen und Jungparlamentarier, sind unsere Zukunft. Sie sind mit der Europäischen Union aufgewachsen, wissen um ihre Stärken und Schwächen, aber auch insbesondere um ihren Wert – sei es im Bereich der grenzenlosen Mobilität oder der gemeinsamen Währung. Sie tragen die europäische Idee im Herzen und werden sie während der Parlamentssitzung verfechten.

Das Friedensprojekt Europäische Union hat nur dann eine Zukunft, wenn wir an sie und ihre Institutionen – allen voran das Parlament als direkte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger – glauben. Projekte wie das Model European Parliament (MEP) tragen wesentlich dazu bei, das Verständnis in der Bevölkerung zu heben und künftige Generationen noch näher an die europäische Idee heranzuführen. Als begeisterter Europäer kann ich das nur unterstützen!

Ich darf Ihnen, geschätzte Jungparlamentarierinnen und Jungparlamentarier, nun interessante, spannende, emotionale und lehrreiche Tage im MEP wünschen. Danke, dass Sie sich für gelebte Demokratie und ein Europa des Miteinanders einsetzen.

Günther Platter

Landeshauptmann von Tirol

Welcome Video from MdEP Othmar Karas

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MdEP Thomas Waitz

MdEP Thomas Waitz

Welcome Note from MdEP Thomas Waitz

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Model European Parliaments!

Ich bedanke mich recht herzlich für die Gelegenheit, zusammen mit euch über einige der wichtigsten Fragen unserer Union zu sprechen. Mit eurer Teilnahme habt ihr schon einen bedeutenden ersten Schritt geleistet, weil durch euer Engagement die europäische Idee mit Leben erfüllt wird. Es ist genau dieses Engagement, das auch im Sinne unserer Union die Chance bietet, unsere gemeinsamen Herausforderungen zum Wohle aller zu meistern. Hier spielt das Europäische Parlament eine entscheidende Rolle, als demokratisch legitimiertes Forum in der Europäischen Gesetzgebung, in dem wir Abgeordnete mit dem gleichen Engagement an einem besseren Europa arbeiten.

Engagement für Ideen, Visionen und Lösungen  – von der kleinsten Reform an bis hin zu den großen Würfen –  sind die Grundlage für ein besseres Europa für die kommenden Generationen. Ich möchte euch dazu ermutigen, die Europäische Union in aller Solidarität auch kritisch zu denken, zu hinterfragen und mitzugestalten. Es war das radikale Hinterfragen der sich ständig immer heftiger wiederholenden Konflikte und alter Feindschaften auf unserem Kontinent, das zu einer Union beigetragen hat, die den Frieden in Europa sichert.

Heute stehen wir vor der Herausforderung, das Überleben in einem intakten Klima für unsere zukünftigen Generationen zu garantieren. Diese Aufgabe können wir wieder nur gemeinsam in Europa und der ganzen Welt bewältigen, und es bedarf des Engagements von uns allen, damit wir diesem Auftrag auch gerecht werden. Und wieder bedarf es des kritischen Hinterfragens seitens engagierter Menschen, um Lösungen zu finden.

In dieser Frage spielt der ländliche Raum eine entscheidende Rolle. Global betrachtet trägt die Landwirtschaft zu rund einem Viertel aller Emissionen bei, die unsere Klimakrise befeuern. Dabei sind es speziell Monokulturen und Tiermastfabriken der Agrarindustrie, die dabei auch eine Gefahr für unsere Biodiversität und intakte Umwelt darstellen. Mit der Förderung bäuerlicher Land- und Forstwirtschaft, die ökologische Kriterien zum Maßstab hat, kann der ländliche Raum einen beachtlichen Beitrag zur Lösung der größten Herausforderung unserer und kommender Generationen leisten. Durch die Gemeinsame Agrarpolitik kann die EU schon heute wichtige Rahmenbedingungen schaffen und Lösungen fördern. Nachhaltige Landwirtschaft kann darüber hinaus auch einen Beitrag zur Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger leisten, indem wir zum Beispiel Pestizide vermeiden und gesunde, hochwertige Lebensmittel erzeugen. Ideen und Lösungen gibt es viele, und die hier erwähnten sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem heute Möglichen. Deshalb brauchen wir das kritische Engagement von euch und vielen anderen, um unserer Aufgabe auch in Zukunft gerecht zu werden, die bestehenden Möglichkeiten endlich auszuschöpfen und in allen Politikbereichen gemeinsam an besseren Lösungen zu arbeiten.

Aus diesem Grund freue ich mich auf den Austausch mit euch und wünsche euch viel Erfolg bei der diesjährigen MEP.

Herzlichst,

Thomas Waitz

Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Welcome Note from Innsbruck’s vice mayor Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Wir alle sind Europa!

2019 wird ein besonderes Jahr für Europa: Ende Mai stehen die nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament an. Die österreichischen Jugendlichen, die sich anlässlich des 18. Model European Parliaments treffen, gehören zu jener Altersgruppe, die nun selbst aktiv und demokratisch in Europa mitbestimmen darf. Sie sind im Kleinen Mitglieder des Europäischen Parlaments und befassen sich mit aktuellen europäischen Fragen und Problemstellungen.

Im Fokus dieser Tagung stehen unter anderem Themen wie Transitverkehr, Umwelt, Mobilität, Bildung, Jugendbeschäftigung, Demokratie und Digitalisierung. Dies sind Bereiche, die unsere Zeit und unser Zusammenleben in Europa und in Tirol ganz besonders betreffen und die neue Ideen und langfristige Konzepte erfordern.

Diese Veranstaltung gibt der Jugend Europas eine wichtige Stimme und ermöglicht es ihnen, aktuelle Probleme zu diskutieren und neue Lösungsansätze zu entwickeln. Ich heiße die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz herzlich in der Tiroler Landeshauptstadt im Herzen der Alpen willkommen und danke dem MEP Austria herzlich für die Organisation.

Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Vizebürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Mag. Mariana Kühnel, MA

Mag. Mariana Kühnel, MA

Grußwort der Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Mariana Kühnel, MA

Europas Zukunft liegt in den Händen der jungen Menschen

Die Europäische Union hat Österreich wirtschaftlich enorm vorangebracht – durch ein Mehr an Wachstum, an Arbeitsplätzen und an wirtschaftlichem und sozialen Wohlstand. Auch für die Wirtschaftskammer ist ein vereintes, starkes und reformfreundliches Europa ein Kernanliegen. Um auch in der Bevölkerung wieder mehr Begeisterung für die EU hervorzurufen, bedarf es eine Union, die rasch auf aktuelle Herausforderungen wie Globalisierung und Digitalisierung, reagiert.

Ein Projekt wie Model European Parliament, das die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins und Verstehens bereits unter Jugendlichen fördert, ist hier eine wichtige Unterstützung und hat Vorbildwirkung. Denn es liegt insbesondere auch an der jungen Generation, dem Europa von morgen den Weg zu weisen.

Für das diesjährige Model European Parliament Austria in Tirol wünsche ich spannende und engagierte Diskussionen und viele kreative Lösungen für eine erfolgreiche Zukunft Europas!

Mag. Mariana Kühnel, MA

Generalsekretär-Stellvertreterin

Wirtschaftskammer Österreich

Programme

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Committees & Issues

1 Committee on Environment, Public Health and Food Safety (ENVI)

The question of smart growth in small towns and rural communities:

Many rural communities and small towns are facing challenges: a declining rural population, loss of study and workplaces, budget means and at the same time rapid growth of metropolitan areas. What strategies can be used to protect and preserve the environment and at the same time create growth and development?

2 Committee on Culture and Education (CULT)

The question of empowerment of the civil society and active participation:

Across Europe there are divisions between groups based on age, race, gender and faith. How might these divisions be overcome, and in what ways can particularly young people be educated to become active citizens and have more say in the solution and decision-making processes in their societies and in the EU heading towards the European elections in 2019?

3 Committee on Employment and Social Affairs (EMPL)

The question of youth unemployment:

Today many EU member states are faced with youth unemployment. About 22% of all 15- to 25-year-old EU citizens are so-called `NEETs´, resulting in numerous social and economic issues.

How can the EU support their integration into the labour market, thus reducing the associated financial and social knock-on effects? Which initiatives can be taken to allow the young workforce to become an active and contributing part of the labour market and European society?

4 Committee on Industry Research and Energy (ITRE)

The question of innovation, industrial automation, and digitization:

In times of increasing technological developments, the necessity of innovation has become an essential component of industrialized economic systems to increase international competitiveness and foster economic growth. Innovation offers numerous advantages to society; simultaneously, digitization and automation offer opportunities but also pose a threat to the economy.

Which measures can be taken by the European Union to expand its role in the global market of innovation and technological breakthrough? How can this strive for innovation meet the changing demands on the labour market?

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